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Aktuelle Studien


Zunächst sind onkologische Projekte vorgesehen:
  1. Ein österreichweites Protokoll zur Active Surveillance (Studienleiter: Priv. Doz. Dr. Anton Ponholzer), mit dem Ziel, dass UrologInnen im niedergelassenen und stationären Bereich Ihre Patienten danach betreuen und deren Ergebnisse in die Datenbank inkludieren.
  2. Eine Österreichweite Anwendungsbeobachtung zu Abiraterone im Prä- und Postchemotherapie-Setting (Studienleiter: Univ. Prof. Dr. Gero Kramer). Auch hier sollen Anwendungsbeobachtungen und Verlaufsdaten möglichst aller so behandelten Patienten gesammelt und statistisch ausgewertet werden.
  3. Als weiteres Projekt könnte auch die bereits laufende Zystektomiedatenbank der ÖGU (Wiss. Leiter: Univ. Prof. Dr. Stephan Madersbacher) in die QuaPU integriert werden.

Wie geht es weiter?

QuaPU startet im Juni 2013 mit den beiden Pilotprojekten (Datenbanken zur "Active Surveillance" und zur "Abiraterone-Therapie"). Auf dieser Internetseite werden Informationen für alle Beteiligten verfügbar gemacht.

Die QuaPU wird zukünftig selbstverständlich auch nicht-onkologische Studien durchführen und unterstützen. Diesbezüglich gibt es erste Überlegungen zum Thema "Blasenfunktionsstörungen" bzw. urologische Infektionen.

Active Surveillance

Prostatakrebs ist der mit Abstand häufigste bösartige Tumor des Mannes in den USA und Europa. In Österreich wurden im Jahr 2010 4488 Männer (Statistik Austria) mit dieser Diagnose konfrontiert.

Hierbei gilt es für sehr verschiedene Formen der Erkrankung eine passende Behandlung zu finden, da Prostatakrebs sehr unterschiedlich aggressiv und fortgeschritten sein kann. Wenn der Tumor sehr wenig aggressiv und auf einen kleinen Teil der Prostata beschränkt ist, gibt es heute eine Form der Therapiemöglichkeit, die "active surveillance" heißt. Dies heißt übersetzt "aktive Überwachung" und bedeutet, dass man sich als betroffener Mann keiner unmittelbaren Operation oder Strahlentherapie unterziehen muss, sondern dass mit PSA-Kontrollen, Tastkontrollen und Folgebiopsien die Erkrankung überwacht wird. Nur bei einer Verschlechterung der Befunde wird dann eine aktive Therapie empfohlen, und der Ansatz der Heilung bleibt erhalten.
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Kastrationsrefraktäres Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom ist in Österreich der häufigste Tumor beim Mann. Jedes Jahr wird bei etwa 4.500 Männern diese Erkrankung neu entdeckt. In den meisten Fällen wird das Prostatakarzinom dank rechtzeitiger Untersuchung frühzeitig entdeckt, so dass die betroffenen Männer geheilt werden können. In Fällen, bei denen der Tumor bereits ausgedehnter gewachsen ist, kann die Behandlung nach einer Operation oder Strahlentherapie noch nicht abgeschlossen sein, weitere medikamentöse Behandlungen sind dann erforderlich.

Glücklicherweise sind gerade für diese Fälle neue Medikamente und Methoden (z.B. Chemo- oder Hormontherapie oder Stimulierung des Immunsystems) entwickelt worden. Dabei ist es aus mehreren Gründen sinnvoll und notwendig, den Behandlungsverlauf genau zu überwachen und zu dokumentieren.
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Radikale Zystektomie - Korrespondierende Studie

Die radikale Zystektomie ist ein operativer Eingriff bei dem auf Grund eines invasiven Harnblasenkarzinoms die gesamte Harnblase entfernt wird. Im Rahmen dieser Operation wird auch eine Harnableitung (Ileum Conduit, Darmersatzblase, Harnleiterhautfistel) angelegt. Dieser Eingriff ist aufwendig und auch komplikationsträchtig.
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