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Über QuaPU


Ziel der QuaPU ist es, ein Netzwerk zu bilden, um klinische Studien auf dem Gebiet der Urologie und Andrologie zu unterstützen. Mit der QuaPU wollen wir unseren Patienten durch den Einschluss in klinische Studien eine optimale Behandlungsqualität bieten. Über diese zentrale Wissenschaftsdatenbank können gleichzeitig große Datenmengen über den Verlauf und die Qualität erprobter Behandlungsmethoden bis hin zu völlig neuen Behandlungsansätzen für Publikationen auf internationalem Niveau gesammelt werden. Sämtliche Daten werden ausschließlich anonymisiert erhoben. Die Kriterien der Good Medical Practise gelten als selbstverständlich.

http://www.gmc-uk.org/guidance/good_medical_practice.asp

Wie ist QuaPU organisiert?

In der QuaPU arbeiten Vertreter des Arbeitskreises Urologische Onkologie (AUO) der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie (ÖGU), des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen (bvU) und der Universitäten in einem gemeinnützigen Verein zusammen, um klinische Studien zu initiieren, durchzuführen und zu publizieren. Über einen Förderkreis von Partnern aus der Industrie, der ÖGU, des bvU, sowie öffentliche Förderungsinteressenten wollen wir die notwendigen Mittel aufbringen, um die organisatorische Umsetzung und die Forschungsfinanzierung zu ermöglichen. Die geplante Verbundforschung wird über eine Internet-basierte Datenbank organisiert.

Welche Projekte laufen derzeit über QuaPU?

  1. Österreichweites Protokoll zur Active Surveillance
    Studienleiter: Prim. Doz. Dr. Anton Ponholzer
    Ziel: Datensammlung über Patientenverläufe mit Prostatakarzinom niedrigen Risikos, bei denen keine sofortige Therapie erforderlich ist und die daher im Rahmen eines standardisierten Kontrollprotokolls durch urologische Fachärzte im niedergelassenen und stationären Bereich beobachtet werden.

  2. Österreichweite Anwendungsbeobachtung zu Abiraterone im Prä- und Postchemotherapie-Setting
    Studienleiter: Univ. Prof. Dr. Gero Kramer
    Ziel: Datensammlung über Patientenverläufe mit Prostatakarzinom niedrigen Risikos, bei denen keine sofortige Therapie erforderlich ist und die daher im Rahmen eines standardisierten Kontrollprotokolls durch urologische Fachärzte im niedergelassenen und stationären Bereich beobachtet werden.

  3. Österreichweite Anwendungsbeobachtung zu Enzalutamid im Prä- und Postchemotherapie-Setting
    Studienleiter: Univ. Prof. Dr. Gero Kramer
    Ziel: Sammlung von Anwendungs- und Verlaufsdaten von Patienten mit fortgeschrittenem, kastatrationsresistentem Prostatakarzinom im niedergelassenen und stationären Bereich.

  4. Bereits laufenden Zystektomieregisters der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie
    Wiss. Leiter: Prim. Prof. Dr. Stephan Madersbacher
    Wissenschaftliche Unterstützung durch das QuaPU-Netzwerk.

  5. 5. Fusion von Multiparametrische Magnetresonanz und transrektalem Ultraschall zur gezielten Rebiopsie der Prostata
    Studienleiter: Prim. Doz. Dr. Anton Ponholzer
    Datensammlung über Patienten mit fortbestehendem Verdacht auf Prostatakarzinom (PSA-Anstieg, auffälliger Tastbefund, etc.) und gezielter Prostatabiopsie mit Hilfe moderner Bildfusionstechniken.

Wie geht es weiter?

Die im Juni 2013 gestartete QuaPU-Datenbank hat sich zum Erfolgsmodell entwickelt. Zahlreiche Verlaufsdaten zu den o.g. Studienprojekten wurden bereits gesammelt und entsprechend publiziert.

Es ist geplant, zukünftig auch nicht-onkologische Studien durchführen und unterstützen.

Helfen Sie mit!

Dieses ambitionierte Projekt wird nur Wirklichkeit werden, wenn Patienten und Ärzte uns gleichermaßen dabei unterstützen. Daher fordern wir Sie auf:

Machen Sie mit und helfen Sie die Österreichische Urologie zu fördern!

Die Idee der Qualitätspartnerschaft Urologie